Willkommen in Samagaun! Das ist unsere Schule und da oben, da steht unser Tempel. Den besuchen wir jeden Tag. Wollt ihr ihn sehen?
Wie wunderbar herzlich und stolz die Schüler auf ihren Tempel sind. Er wird gerade restauriert, ringsherum hübsch gemacht und auch von innen hergerichtet. Gestartet im Dorf Samagaun empfangen uns die Kleinen und Großen. Sie schauen uns prüfend an und fragen, wohin es geht. Samdo, unser nächstes Ziel auf dem Weg zum Larke Pass. Sie umzingeln uns und schauen neugierig. Dann beginnt der Ältere der Gruppe auf englisch zu fragen, ob wir uns seinen Tempel ansehen wollen. Natürlich wollen wir! So ein herzliches Empfangskomitee, da können wir einfach nicht nein sagen. Und so führt er uns einen kleinen Hang hinauf zum Tempel. Strahlend zeigt er mit dem Finger darauf und erzählt stolz, dass es etwas dauert bis er fertig wird, aber schon viel daran gearbeitet wurde.
Wir schauen uns alles an, machen Fotos und ich staune, wie sehr sich die Kinder über all das freuen, was sie hier oben haben. Einen Ort, um sich zu finden, sich ihrer Religion zu widmen und mitzubekommen, mit wie viel Arbeit alles erneuert wird. Der Wert des Tempels für die Dorfgemeinschaft ist sehr groß, ist es doch ein Ort um ihren Gottheiten nahe zu sein. Hier oben kommen die Menschen ursprünglich aus Tibet. Die Gesichter sind andere als in den Städten wie Kathmandu. Die Menschen wirken noch sanfter und irgendwie… in sich ruhend.
Ein letzter gemeinsamer Schnappschuss und wir verabschieden uns, drehen uns um und winken mehrmals zurück. Eine schöne Begegnung mitten im Himalaya.