Stilles Kathmandu – Festivalzeit

Nass, leer und wie ausgestorben zeigt sich Kathmandu mal von einer anderen Seite. Von seiner ruhigen Seite, die durchaus reizt.

Ja, Festivalzeit! Festival klingt nach buntem Treiben, vielen Menschen, trubelige Städte, laut lachende Menschen, die gemeinsam feiern und Spaß haben. Festivals sind Tradition. Insbesondere in einem Land wie Nepal. Hier stehen der Glaube, traditionelle Rituale, Familie und Freunde immens im Mittelpunkt. Und genau deshalb ist die Festivalzeit so gaaanz anders als erwartet. Nämlich: Leer! Kaum ein Mensch auf der Straße, kaum ein Restaurant geöffnet, keine hupenden Motorräder, keine hin und her wirbelnden Händler und Guides. Ruhig, leer… wie ausgestorben.

Wo die Menschen hin sind? In die Region geflüchtet, vom Trubel der Stadt in die Ruhe und Geborgenheit der Familie, des Zuhauses, der Zuflucht. Auf dem Land, in winzigen Siedlungen zwischen Wäldern und Feldern, inmitten der Natur mit Gärten hinterm Haus, mit kochendem Wasser auf dem Lehmofen. Vielleicht sogar eine Ziege für die Familie und Nachbarn, die es sich nicht leisten können. Teilen, gemeinsam Zeit verbringen, ihrer Tradition nachgehen. EIn fest verankerter Bestandteil im Leben der Nepalesen.

Kathmandu wirkt unwirklich still, als wären der Zauber und Trubel nie da gewesen. Schotten dicht, bsi die Tage vorbei sind und das Leben wieder Fahrt aufnimmt! Beides besonders und wirklich lohnenswert zu erleben!

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