Die Menschen in Nepal

Alle wirken sehr bescheiden, höflich, nett und extrem zuvorkommend. Zugegebenermaßen erst einmal gewöhnungsbedürftig

Egal, wo man hinschaut: Freundliches, zurückhaltendes Lächeln. Fast scheu verhalten sich die Nepalesen, insbesondere in Hotels und Restaurants. Niemand ist patzig. Niemand verzieht das Gesicht oder gibt mir das Gefühl, unerwünscht zu sein. Der Tourismus ist wichtig und insbesondere nach den 2 Jahren des Corona-bedingten Stillstands im gesamten Land sind alle froh, dass es wieder losgeht.

Ich bin seit etwas mehr als einer Woche in Nepal, aufgrund der Änderung des Treks meist in Kathmandu. Also in der Stadt. Hier findet man typische kleine Garküchen genauso wie hippe Cafés mit WLAN, entspannter Musik und tollem Essen. Wie hier im Rosemary‘s https://rosemarykitchen.com.np/. Junge Leute, die bei chilliger Musik selbst gebackene Kuchen, Kaffee und auch leckere Snacks und Dinner servieren.

Bei meinem Spaziergang durch Kathmandu unterhielt ich mich heute mit einem Nepalesen. Er sprach mich an, als ich unter einem Vordach wartete, dass der Regen nachlässt. Wir sprachen über das Wetter, die Stadt Kathmandu und Treks. Es regnet erstaunlich viel zur Zeit, das ist ungewohnt, denn der Monsoon ist eigentlich schon vorbei, sagt er. Trekking Season startet. Das merke ich auch noch der einen  Woche. Die Anzahl der Touristen steigt. Er betreibt eine Travel Agency, habe ich mal so rausgehört und gratulierte mir zu Manaslu und Annapurna Circuit. Und er zeichnet Mandalas selbst, hat einen kleinen Shop gleich auf der Straße meines Hotels. Eine nette unverbindliche Begegnung, eine zufällige Unterhaltung mitten auf den Straßen Kathmandus, während ich auf weniger Regen warte… Wunderbar.

So langsam verabschiede ich mich von Kathmandu und den Menschen hier. Ich gehe einen letzten Spaziergang durch die Stadt, schaue mir alles genau an und werde es in Erinnerung behalten. Den Trubel, die Menschen, das Essen, die Restaurants und Cafés. Ich werde die hupenden Motorräder verlassen, die sich um- und miteinander durch die Straßen bewegen. Mal ein kurzes Hupen, mal ein langes. Sie umschiffen Fußgänger und andere Vehikel dieser Stadt wie quietschende Fahrräder und die kleinen Rikshas. Kleine Entdeckungen säumen meinen Weg.

 

Ich werde morgen die Stadt verlassen und in die Natur eintauchen. Die letzten Eindrücke sauge ich auf. Ich lasse die Geräusche und Gerüche hinter mir. Gerüche, die sich aus dem Essen der Garküchen, Abgasen und Räucherstäbchen zusammensetzt. Die Geräusche, die zwischen Musik, Straßenverkehr und Gesprächen hin und her wabern.

Ich bin gespannt, wie die Wälder und Berge riechen. Wie die Menschen dort leben und wie sie ticken. Wie sie aussehen und ihren Alltag verbringen. Alltag in Nepal auf den Treks, zwischen Bergen, Tieren und Touristen

Bye bye, liebes Kathmandu! Ich komme wieder, in 5 Wochen 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.