Home sweet home

Sooo, da bin ich wieder. In Deutschland, in Dresden, zuhause. Im Winter angekommen mit unglaublich vielen Impulsen aus der Reise durch Chile.

Ich lande mit unglaublich vielen Impulsen, Ideen, Kraft und innerer Stärke in Frankfurt. Es ist kurz vor 17 Uhr, die Luft klar, winterlich, der Himmel rot gefärbt vom Sonnenuntergang. Ich sauge die frische Luft ein (ja, auch am Airport!) und denke: So riecht der Winter!

Angekommen in Dresden ist es ganz dunkel, es regnet und ist nasskalt. Die erste Woche ist Kälte-technisch eine kleine Herausforderung für meinen Wärme-verwöhnten Körper. Mein erster Gedanke, als ich die Tür aufschließe und die Wohnung betrete: Was mache ich hier? Ich spüre im ersten Moment, dass ich stehen bleibe, mich nicht weiter bewege. Mein Geist schreit nach Veränderung, meine Seele möchte weiter und so erlebe ich den ersten Abend „zuhause“. Einzig mit dem Wunsch weiter zu reisen, zu erleben, Neues einzuatmen, Menschen begegnen, zu wachsen und nicht zuletzt mich auch mich weiter zu entdecken.

Aus diesem Gefühl heraus entwickelt sich eine Erkenntnis: Die Erkenntnis, dass zuhause kein Ort ist. Die Sicherheit, dass zuhause nicht von extern bereitgestellt wird und schwups fühlt man sich geborgen. Die Erkenntnis, dass andere Menschen dir nicht „dein Zuhause“ geben, sondern sich zufällig ein gemeinsames Zuhause entwickelt. So zu sagen in der Schnittmenge mehrerer Universen.

Mein Zuhause bin ich, egal wo auf dieser Welt. Mit diesen Gedanken schlafe ich ein, halte sie fest und gebe mir ein Versprechen: Ich erlebe jeden Tag mit seinen vollen 24 Stunden, ob er dunkel oder hell ist. Es ist egal, weil mein Zuhause und alles, was ich brauche, schon in mir ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.