Eindrücke von Hüttenübernachtungen und leckerem Essen
Früh am Morgen um 04:58 Uhr und ich bin wach. Nicht aufgeregt, einfach nur voller Tatendrang und motiviert endlich loszufahren. Das Ziel: Berge. Eigentlich egal welche, aber diesmal in Österreich. Grandioses Essen und gemütliche Hütten warten auf mich.
04:58 Uhr und ich bin wach. Nicht aufgeregt, einfach nur… voller Tatendrang und motiviert endlich loszufahren. Das Ziel: Berge. Eigentlich egal welche, aber diesmal in Österreich. Grandioses Essen und gemütliche Hütten warten auf mich.
Ich bin gestartet in Steinach am Brenner, ein lang gezogener Ort, der nach Bella Italia überführt – ein klassischer Durchfahrtsort. Zugegeben: Die ersten Höhenmeter habe ich mit der Seilbahn erledigt, der Weg danach ging zur Truna Hütte, einer kleinen privat geführten Almhütte. Sehr nette Gastgeberin. Super Frühstück mit selbst gebackenem Brot und leckerer Marmelade. Guter Kaffee, der mich wach und frisch macht. Angeblich nur Einbildung… aber sie wirkt!
Weiter geht’s zur Gschnitzer Tribulaunhütte. Ein schöner Weg über Almwiesen zu einem kleinen See und tollen Aus- und Weitblicken. Ein spannender Weg, bei dem auf jeden Fall Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt ist. Der Abstieg zur Hütte zieht sich nochmal sehr in die Länge. Geröll und die Steilheit des Geländes erschweren das Vorankommen. Auf mich wartet ein Hüttenessen, selbst gekocht vom Hüttenteam. Vielleicht Knödel, eine Suppe, ein leckeres Wiener Schnitzel… und was soll ich sagen: Ankunft auf der Hütte, der Duft von herzhaften Speisen in der Nase, der Gastraum voll und ein herzlicher Empfang der Hüttenwirtin Verena. Einige Minuten später ist die Matratze hergerichtet, sitze ich nach kalter Dusche erfrischt im Gastraum und habe eine dampfende Suppe und eine große Apfelsaftschorle vor mir stehen. Und was soll ich sagen: Es war saulecker! Und noch besser: Spinatknödel standen auf der Tageskarte. In doppelter Ausführung ein Traum, und leider auch zu viel. Ich fühlte mich selbst wie ein Knödel.
Die Nacht kam schnell und so ging ich pünktlich zur Hüttenruhe schlafen. Beim Einschlummern freute ich mich schon auf das Frühstück morgen und einen sonnigen Start in den Tag…